Montag: Ziemlich sonnig, wiederum stark windig, begann dieser Tag. Motiviert machten wir uns an unser Pensum. Zu meckern gab es an diesem Tage nichts. Wunderbare Fahrt mit vielen Höhen- und einigen Kilometern.

Steiler Aufstieg, wunderbare Aussicht: Siruana
Dienstag: Heute viel es mir sehr schwer nicht auf eine lange Radfahrt zu starten. Dies weil, seit der Zeit welche ich hier bin, erstmals schon morgens die angenehmsten Witterungsbedingungen herrschten. Stattdessen gingen wir etwas Schwimmen... und ich verrenkte mir bei ein paar kurzen Sprints etwas im Nacken. Super gemacht. Nachmittags stand noch eine Lauf-Analyse auf dem Programm. Gegen Abend war ich, sagen wir mal, mental angeschlagen. Nicht so mein Tag.
Mittwoch: Erfolgreicher und zufriedenstellender Tag. Wetterglück mit mehrheitlich Sonnenschein. Regen 0,0 mm. :-) Schnelle und lange Radfahrt mit anschliessendem kurzen Lockerungslauf.
Donnerstag: Tempo-Training mit Laktatmessung. Ein hilfreiches Training um ein Geschwindigkeitsgefühl im Verhältnis zum anfallenden Laktat im Blut zu bekommen. Durchgeführt haben wir zwei Messungen. Die erste hätte tiefer sein sollen als die zweite. Ich ging aber die ersten ca. 12 km „zu schnell“ (wie immer ) an was in einer zu hohen Laktatkonzentration resultierte. Auf Rat des Coachs fuhr ich im zweiten Durchgang etwas langsamer und traf dann die für lange Distanzen ertragbare Laktatkonzentration. Da werden aber in Zukunft noch Veränderungen angestrebt...
Freitag: Der letzte richtige Trainingstag. Start mit Fabian zum gemeinsamen Radtraining. Wir suchten uns zum Abschluss noch einmal eine extra schöne Route aus. Einer der schönsten Aufstiege in der Region – auf den 'La Mussara'.

Ich benötigte heute ehrlich gesagt ca. eine Stunde bis ich im „Tramp“ war. Am Fusse der vorhin erwähnten Kletterpartie habe ich sie aber doch noch einmal gefunden. :-) Im Hinterland pustete einem ein harter Gegenwind entgegen und das Thermometer am Fahrrad-Computer zeigte in den Abfahrten gerade mal noch um die 11 Grad Celsius an... Die Wende hinsichtlich der Kühle kam und somit stieg bei mir auch neuerlich die Bereitschaft verstärkt zu belasten.
Samstag: Der Abreisetag. Ich nahm ihn als vollständiger Ruhetag. Genug Belastung wurden 15 Stunden im Car.....
Fazit: Trainingslager erfolgreich. Wetter in der ersten Woche mehr schlecht als recht, aber die zweite Woche besserte die Bilanz massiv auf. Der Schwerpunkt Radfahren, mit dem Ziel der Schaffung einer guten Ausgangslage in der Grundlagenausdauer aber auch der Kraft, konnte ich gut umsetzen. Ich muss mir die Trainingsauswertungen dann mal noch genau anschauen, glaube aber dass das schon gepasst hat.
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