Dienstag, 26. Mai 2009

Klare Leistungssteigerung

Die letzte Woche startete mittelprächtig. Mich erstaunt es schon ein wenig, wie unterschiedlich zur Zeit mein Laufempfinden ist. Am Dienstag mies und am Donnerstag wieder recht zufriedenstellend. Dienstag fühlte ich mich mal wieder wie ein "Anfänger". Fand keinen Rhythmus und lief verspannt. Nur ganz selten fühlte ich ich locker. Corinne, meine Begleitung - mit dem Bike - konnte äusserlich davon allerdings nichts wahrnehmen. Selber stellte ich mir folgende Gleichung auf: Ausdauer gut = tiefe Herzfrequenz = schnelles Laufen um auf die Ziel HF zu kommen = höhere Belastung auf Körper = mehr Probleme mit Knie/Patella = ein verkrampftes Laufen :-) Etwas absurd. Der lange Donnerstag-Lauf stimmte mich aber sogleich wieder zuversichtlich. So schnell kann's gehen. Aber: Jetzt ist Schluss mit unpässlichen Lauftrainings!!!

Der Freitag, der Brückentag, nutzte ich für eine Leistungsüberprüfung mittels dem Laktatstufentest (submaximal --> nicht bis zur subjektiven vollständigen Erschöpfung). Fazit: Alles verläuft gut! Die Werte sind so gut wie noch nie und ich weiss was ich bis zum 12. Juli noch verbessern kann und werde. Mit 'Werte' meine ich die ökonomische Herzfrequenz, relativ dazu das tiefe Laktat im Blut und auch das subjektive Empfinden hinsichtlich der Anstrengung. Unter dem Strich: bei gegebenen Wattzahlen muss der Körper weniger Aufwand betreiben um die erforderliche Leistung zu erbringen.

Montag, 18. Mai 2009

Wochenrückblick

Begonnen hat die letzte Woche mit einem Ruhetag und einer Massage. Welch ein Start in die Woche :-). Am Dienstag aber wurde dann mit einem "harten" Schwimmprogramm und einem kurzen Lauf eine strenge Woche eingeläutet. Leider lief nicht immer jedes Training wie ich es gerne gehabt hätte. Aber das muss ich lernen zu akzeptieren. Es gibt Tage, da stimmt es körperlich oder mental einfach nicht zu 100%. Beim langen Lauf am Donnerstag zum Beispiel fühlte ich mich vom ersten Schritt an total neben den Schuhen. Somit war es vielleicht qualitativ nicht als Spitze einzustufen, aber ein Effekt war sicherlich vorhanden.
Am Wochenende ging’s auch noch einmal zur Sache. Am Samstag ein sogenanntes Koppeltraining und am Sonntag eine lange Ausfahrt mit dem Rad standen auf meinem Programm.

Ein "kleines" Problem habe ich noch: Ich bin noch immer nicht auf mein Tri-Rad umgestiegen. Ich habe mich durch all die Radtrainings so extrem an mein Strassenrad gewöhnt, dass ich mich auf dem Zeitfahrrad wie einen Fremdkörper fühle. Mal sehen wie ich dieses Problem lösen werde…

Für alle die sich jetzt fragen wo das Problem liegt: Das Zeitfahrrad hat eine ganz andere Rahmengeometrie, wodurch man aerodynamischer auf dem Rad sitzen können sollte. Man sitzt weiter vorne, also zentraler über dem Tretlager. "Liegt" man nun auf dem Triathlon-Lenker-Aufsatz soll der Oberkörper möglichst flach, horizontal zum Rahmenoberrohr, sein.
Ich habe jetzt das Gefühl, dass ich nur sehr ineffizient die Tretbewegung ausführen kann.
Es gibt noch zahlreiche Vor-/Nachteile die jeweils für oder eben gegen eines der beiden Räder sprechen. Mal sehen.

Gute Woche!

Dienstag, 12. Mai 2009

Auf ein Tief folgt das Hoch

Nein, nein, kein Angst, ich schreib nichts über das Wetter :)
Man - hatte ich letzten Freitag zu kämpfen! Ich befand mich mental in einem wahren Tief.
Ich habe, schon seit längerem, nur wenig Motivation für das Krafttraining im Fitness-Center. Das liegt daran, dass ich mich im Winter viel, wirklich viel dort aufgehalten hatte und darum die entsprechenden Räumlichkeiten ziemlich satt habe! Nun stand am Freitag ein Krafttraining (eins bei dem man auf der Höhe sein sollte) auf dem Programm. Widerwillig fuhr ich ins Center, kämpfte mich vom Auto in die Garderobe… alles möglichst langsam, damit ich nicht zu trainieren beginnen musste. Etwas Aufwärmen, verbunden mit der Hoffnung auf Besserung meines Zustandes. Aber nein, kaum mit der ersten Übung begonnen überkam mich das Gefühl: „komm lass es doch. Geh einfach wieder. Ist heute nicht dein Tag. Macht doch nichts“. Dazu kamen noch Schmerzen im Bereich der Patella-Sehne beim rechten Knie. Die Stimme sagte: „Hör jetzt auf! Mach’s nicht noch schlimmer!“ Ich versuchte mich nochmals zu motivieren, musste dann aber passen. Es stimmte einfach nicht. Zu Hause suchte ich die verlorene Energie. In der Ruhe lag die Kraft und ich beendete den Tag ohne weiteres Training. Schon am Samstag stand ein langes Radtraining auf dem Programm. Keine Frage – es waren Welten. Morgens um 09:25 ging’s los! Top motiviert. Voller Energie. Stunden später war der Trainingstag vorbei. Auf das Tief vom Freitag folgte das Hoch vom Samstag.
Meine Erkenntnis daraus? Man kann versuchen zu beissen. Man sollte es auch wenn immer möglich versuchen. Etliche Male schon kam die Motivation mit der Bewegung innert Kürze wieder in Schwung. Diesmal nicht. Hätte ich im Vorfeld das schlechte Gewissen eliminieren können, wäre eine komplette Trainingspause das einzig Richtige gewesen. Ein kleines Motivationsproblem kann's halt mal geben.

Bis dahin.

Freitag, 8. Mai 2009

Team Tempo-Sport olivierbernhard

Im Triathlon ist man am Start immer alleine! Alleine mit vielleicht 100 – 2'200 anderen… Aber doch für sich. Da ändert auch die Tatsache, dass ich diese Saison in den Farben des Teams 'Tempo-Sport olivierbernhard' unterwegs sein werde, nichts daran.

Das Team 'Tempo-Sport olivierbernhard' besteht aus 33, in die Bereiche Pro-, Elite- und Sport aufgeteilte, Athletinnen und Athleten. Unterstützt wird das Team durch zahlreiche Sponsoren aus dem Sportbereich. Tempo-Sport ist als Fachgeschäft für Radsportler, Triathleten und Läufer bekannt und überzeugt durch kompetente Beratung und eine breite Auswahl an Sportprodukten und Dienstleistungen. Olivierbernhard – top performance coaching ist der führenden Anbieter im deutschsprachigen Raum von individuell zusammengestellten Coaching Produkten und Dienstleistungen für die Erkennung, Entwicklung und Förderung von athletischen Bedürfnissen im Ausdauersport.

So, nun aber genug "Werbung". Mehr über das Team könnt ihr über den Blog team-tempo-sport.blogspot.com erfahren.

Was gibt’s noch? Von der Trainingsfront nicht viel – planmässig. Schauen wir was das Wochenende noch bringt. Hoffen wir auf gutes Wetter (das wünschen wir uns doch alle), optimale Einheiten und auch sozial schöne Stunden.

Bis bald.

Dienstag, 5. Mai 2009

Wochenrückblick

Man war das herrlich! Drei Tage Wochenende! So sollte es öfter sein. Man hat viel weniger Stress und das Gefühl alles auf einmal machen zu müssen.

Die letzte Trainingswoche stimmt mich recht zufrieden. Gleichwohl ich etwas vom Plan abgewichen bin. Denke aber im positiven Sinne. Die Woche beinhaltete ein paar Einheiten von hoher Qualität. Im Speziellen das Radtraining bewies mir, dass ich auf gutem Wege bin. Wie schon gesagt: Die Kraft hat spürbar zugenommen. Heisst: Spass auf der Ausfahrt am Sonntag. Ob ich jetzt schon stärker fahre als letztes Jahr um diese Zeit oder gar gleich/stärker wie zur besten Zeit in der letzten Saison, dies sei mal dahin gestellt. Werde ich dann nach einem Wettkampf beurteilen können. Im Zusammenhang mit Radfahren bereitet mir leider mein unterer Rücken noch etwas Kopfzerbrechen. Verspüre hauptsächlich unter "grösserer“ Belastung Schmerzen. Die sind nicht höllisch, aber sollten nicht sein.

Jetzt muss ich das Laufen noch konsequent vorantreiben können und auch im Schwimmen meine Grundschnelligkeit erhöhen. Hey, die Trainingstage sind gezählt… dran bleiben.

Bis bald.