Man - hatte ich letzten Freitag zu kämpfen! Ich befand mich mental in einem wahren Tief.
Ich habe, schon seit längerem, nur wenig Motivation für das Krafttraining im Fitness-Center. Das liegt daran, dass ich mich im Winter viel, wirklich viel dort aufgehalten hatte und darum die entsprechenden Räumlichkeiten ziemlich satt habe! Nun stand am Freitag ein Krafttraining (eins bei dem man auf der Höhe sein sollte) auf dem Programm. Widerwillig fuhr ich ins Center, kämpfte mich vom Auto in die Garderobe… alles möglichst langsam, damit ich nicht zu trainieren beginnen musste. Etwas Aufwärmen, verbunden mit der Hoffnung auf Besserung meines Zustandes. Aber nein, kaum mit der ersten Übung begonnen überkam mich das Gefühl: „komm lass es doch. Geh einfach wieder. Ist heute nicht dein Tag. Macht doch nichts“. Dazu kamen noch Schmerzen im Bereich der Patella-Sehne beim rechten Knie. Die Stimme sagte: „Hör jetzt auf! Mach’s nicht noch schlimmer!“ Ich versuchte mich nochmals zu motivieren, musste dann aber passen. Es stimmte einfach nicht. Zu Hause suchte ich die verlorene Energie. In der Ruhe lag die Kraft und ich beendete den Tag ohne weiteres Training. Schon am Samstag stand ein langes Radtraining auf dem Programm. Keine Frage – es waren Welten. Morgens um 09:25 ging’s los! Top motiviert. Voller Energie. Stunden später war der Trainingstag vorbei. Auf das Tief vom Freitag folgte das Hoch vom Samstag.
Meine Erkenntnis daraus? Man kann versuchen zu beissen. Man sollte es auch wenn immer möglich versuchen. Etliche Male schon kam die Motivation mit der Bewegung innert Kürze wieder in Schwung. Diesmal nicht. Hätte ich im Vorfeld das schlechte Gewissen eliminieren können, wäre eine komplette Trainingspause das einzig Richtige gewesen. Ein kleines Motivationsproblem kann's halt mal geben.
Bis dahin.
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