Dienstag, 8. September 2009

The last one...

... in Ticino! Zurück von einem sportlich recht erfolgreichen und auch sonst sehr gelungenen Wochenende im Tessin! Am Samstag reisten wir zum letzten Wettkampf der Saison in den Süden der Schweiz. Das Ganze lief recht entspannt ab. Soll heissen, die Nervosität hielt sich in Grenzen. Zusammen mit Freunden "genossen" wir die Atmosphäre in der Sonnenstube der Schweiz. Bei allem Geniessen - ich nahm's natürlich schon noch mit der nötigen Seriosität! Bin ja schliesslich Profi ;-). Im Wettkampfgelände stieg die Anspannung dann auch kurzerhand empor. Also, schnell Startnummer abgeholt und möglichst bald wieder weg vom Getümmel.

Noch einmal die Kohlenhydratspeicher füllen. Unter diesem Motto standen die jeweiligen Mahlzeiten. Gar nicht so einfach, denn die Versuchungen in Ascona sind gross.

Federer und die CH-Nati waren siegreich. Somit konnte ich gut einschlafen.

Zum "Frühstück" gab es im Hotelzimmer ein angestaubtes Baguette. So früh war das Frühstücksbuffet leider noch nicht geöffnet!

Kurz später stehe ich auch schon mit meinem Neo am Start zu den 2.5km Schwimmen. Zum Glück Neo - das Wasser war nicht wirklich warm und die Wellen vom Wind nicht zu unterschätzen! Der Startschuss zum Mitteldistanz-Wettkampf fiel um 08:30 Uhr. Nach einigen unfreiwilligen Schlücken Seewasser erreichte ich nach unspektakulären 49 Minuten wieder festen Boden unter den Füssen.

Taugen meine Beine heute auf dem Rad was sie versprechen? Nun, für einmal nur teils, teils. Es war sicher nicht wie erhofft. Ich versuchte mehrheitlich auf der gesamten Strecke Druck zu machen, aber das Gefühl war etwas ein "Würgen". So hatte ich Gedanken von "das chunt dänn scho" über "nöd guet hüt" bis hin zu "kei Biss meh, musch akzeptieren". Selbst als es oben im Maggiatal richtig steil wurde, wollte es nicht wie ich mir das sonst bei Kletterpartien gewohnt bin. Mein nächstes Ziel war die Wechselzone und die Spannung auf den abschliessenden Lauf über 20km.

Von Anfang an ein gutes Tempo laufen und dabei den Rhythmus finden. Es gelang. Nach einigen unkoordinierten Atemzügen, die sich eher wie ein Jammern anhören mussten, passte alles recht gut zusammen. Eine schöne und abwechslungsreiche Laufstrecke die ich in 1h 16 min. absolvierte. Damit habe ich die 15. schnellste Laufzeit overall an diesem Tage realisiert!

Ein guter Abschluss der Saison 2009!

Den Abend genossen wir in Ascona. Endlich konnten wir auf eine starke und lange Triathlon-Saison anstossen!

Geniesst den Altweiber-Sommer!
Sandro

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen